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Tarot
Tarot-Kartenspiel
Seit Urbeginn der Zeit sucht der Mensch nach dem Sinn des Lebens und der Wahrheit über das Leben.
Um dies zu erreichen geht er oft ungewöhnlichen und außergewöhnlichen Tätigkeiten nach, die in Grenzbereiche der genauen Wissenschaften und auch darüber hinaus vorstoßen.
Diese Forschungsarbeit wird im allgemeinen der Philosophie zugeordnet.
Solche Menschen, oft selbstständig denkend, sind in der Regel auch häufig mit Problemen konfrontiert, da es auf viele ihrer Fragen keine Antworten gibt, sie aber auch nicht auf die Aussagen von Wissenschaft und Forschung vertrauen.
Sie widmen sich oft dann der philosophischen Forschung, in welche auch das Kartenlegen gehört.
Über den genauen Ursprung der Tarotkarten gibt es bis Heute noch keine aussagenkräftigen Beweise.
Die Einen sagen das sie aus China stammen, die Anderen behaupten das sie aus Indien kommen,
und die Nächsten das die Karten in China und Indien unabhängig voneinander erfunden wurden.
Sicher ist aber, dass die älteste Spielkarte die man gefunden hat aus der Tang-Zeit (China) stammt, im 7. bzw. 8. Jahrhundert.
Entstanden sind die ersten Karten wohl mit dem aufmalen oder einritzen von Augen und Punkten auf Holz oder Elfenbeintafeln.
In Europa wurden Spielkarten voraussichtlich zwischen 1370 und 1377 bekannt. Über den Import nach Europa gibt es allerdings wieder
keine genauen Angaben. Hierbei wird wieder nur spekuliert, das sie in Europa erfunden wurden, das der Venezianer Marco Polo sie von
China mitbrachte und das Zigeuner sie aus Indien überführten, wobei das Letztere am wahrscheinlichsten zutrifft,
da die Zigeuner gleichzeitig mit den Karten in Europa erschienen.
Um das Jahr 1470 kamen zu den Spielkarten mit 52 Blatt 22 Karten hinzu. Dieses Blatt mit nun 74 Karten
nannte man in Italien "Tarocchi", "Attuti" oder "Trionfi", in Frankreich nannte man das Deck "Atouts".
In Venedig wurde dann zu diesem Kartendeck noch 4 Königinnen hinzugefügt, so das ein Deck von 78 Karten entstand Namens "Tarocchi".
Im 15. Jahrhundert wurde dieses Kartendeck dann zum ersten mal in einem Legesystem zum Wahrsagen benutzt. Hierfür entstand in Mainz ein "Kartenlosbuch", dass Aussagen über die Zukunft geben sollte. Eine Person zog aus den gemischten Karten ein Karte und konnte dann im Kartenlosbuch nachlesen welche Bedeutung sie nun für sie hatte.
Bis ins 18. Jahrhundert wurde dieses Kartensystem jedoch nur als ein Spiel angesehen, bis der Okkultist "Antoine Court de Gebelin"
behauptete, dass das Tarot ein Rest des Buches "Toth" geschaffen von einem ägyptischen Gott der Magie wäre, um dessen Lehrlingen
sein Wissen zu übergeben.
Dann im 19. Jahrhundert brachte erstmals der Okkultist "Eliphas Levi" die 22 Tarotkarten der großen Arkana mit der Kabbala in
Verbindung. Seitdem erforschen die Menschen immer intensiver die magische Weise um das Tarot.
Sie erarbeiten daraus Weisheit, Bedeutung und Erleuchtung für die Frage nach dem Sinn des Lebens und die Weissagung über unsere Zukunft.
Tarot als mystisches Werkzeug bezeichnet man mit allen 78 Karten "Arkanum". Die lateinische Übersetzung ist Geheimnis,
Geheimmittel.
Man unterscheidet innerhalb des Arkanum noch zwischen den 22 Trumpfkarten, genannt die "große Arkana" und den 56 einfachen Karten,
genannt die "kleine Arkana".
Die kleine Arkana besteht aus den Werten 1-10, den Figuren Bube, Ritter, König und Königin in den Symbolen Stäbe, Kelche, Schwerter
und Münzen.
Kenner benutzen in der Regel zum Legen und Deuten der Tarotkarten einzig die große Arkana. Sie behaupten, dass nur darin
alle Ergebnisse des menschlichen Denkens enthalten sind.
Tarot hat sehr viel mit Meditation und Konzentration zu tun. Das Legen der Karten ist reine Energiearbeit und kostet natürlich
auch energetische Kraft. Jedoch kann eine gute und sinnvolle Meditation dem Menschen helfen sich zu entspannen und in sein inneres
Selbst zu finden.
Wichtig ist, dass man das Tarot als Hilfe und nicht zur Flucht einsetzt.
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